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<title>Musik der Roma</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Musik der Roma</span></h1>
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<p>Die als <b>Musik der Roma</b> oder <b>Zigeunermusik</b> (häufig auch englisch mit <i>Gipsy music</i>) bezeichneten Musiken sind so unterschiedlich, wie die Lebens- und Kulturräume der verschiedenen <a href="Roma" title="Roma">Roma</a>-Gruppen unterschiedlich sind. Stets sind sie beeinflusst von den verschiedenen Musikformen und von den Rezeptionsgewohnheiten in den jeweiligen <a href="Mehrheitsgesellschaft" title="Mehrheitsgesellschaft">Mehrheitsgesellschaften</a>. Daher verbietet es sich, unter Vernachlässigung von Raum und Zeit von einer auch nur im Ansatz homogenen Musik „der“ Roma auszugehen. Es gibt sie ebenso wenig, wie es „die“ Roma gibt.
</p><p>Die Geschichte der von Roma vertretenen Musiken ist vor allem geprägt von der Anpassung an die Unterhaltungsbedürfnisse der Umgebungsgesellschaften.
</p>








<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Allgemeines">Allgemeines</h2></div>
<p>„Die Musik der Roma ist derart vielfältig, dass man von einer Roma-Musik nicht sprechen kann. Ähnlich heterogen wie die verschiedenen Roma-Gruppen stellt sich auch deren Musik dar.“<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wie dieses Zitat vermittelt, gab und gibt es einen gemeinsamen Grundbestand einer von Roma komponierten oder gespielten Musik, wie ihn als Sprache das <a href="Romani" title="Romani">Romanes</a> hat, nach überwiegender Meinung der Forschung nicht. Die Musik von Roma ist so vielseitig wie ihre Regionen und Teilgruppen. So ist die Musik der <a href="Burgenland" title="Burgenland">Burgenland</a>-Roma wesentlich von Elementen aus der ungarischen Volksmusik geprägt.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach Oskar Elschek hätten die Roma ihre eigene musikalische Identität zugunsten des Gastlandes immer wieder verdrängt. Dennoch existierte früher wie auch noch heute sehr wohl eine genuine Musik der Roma.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Harmonik und Melodik fallen ganz unterschiedlich aus. Am Beispiel der Region Südosteuropa: „Liedern slowenischer Roma etwa liegen Dur-Tonleitern zugrunde, Liedern serbischer Vlach-Roma<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> hingegen ‚modale‘ Leitern, während Lieder der Roma in Mazedonien und Südserbien des Öfteren auf der ‚phrygischen‘ Skala beruhen.“ Typisch für diesen Raum ist eine Musik, die türkischen Einfluss erkennen lässt, was aber nicht nur für Musik gilt, die von Roma gemacht wird.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als noch in etwa charakteristisches gemeinsames Gestaltungselement gilt für Roma-Musiker, dass sie Musik weniger als etwas Festgeschriebenes interpretieren. Sie ziehen die Improvisation vor.
</p><p>Die professionelle Musikertätigkeit war und ist eine wesentliche Methode des Erwerbs materieller und sozialer Ressourcen. Musik spielt zugleich im sozialen und kulturellen Leben der Familien eine wichtige Rolle. Die traditionelle musikalische Sozialisation ist nichtschriftlich und familiär. Kinder wachsen so früh in den Musikerberuf hinein. Das gilt in besonderer Weise für die Familien von Berufsmusikern, so dass „Musikerdynastien“ sich ausbilden. Entgegen dem mehrheitsgesellschaftlichen Stereotyp liegt Musik demnach nicht „Zigeunern im Blut“, sondern wird früh angeeignet. Roma-Musiker bekennen sich anders als viele Roma in anderen Erwerbstätigkeiten ausdrücklich zu ihrer Zugehörigkeit zur Minderheit, wenn sie sie nicht sogar als ein unterstützendes Moment ausdrücklich betonen. Die Tätigkeit von Roma-Musikern ist in der Regel positiv, nicht negativ konnotiert. Dass dies nicht nur eine Zuschreibung von außen ist, sondern auch innerhalb der Roma selbst so tradiert ist, ist anhand der Roma-Märchen nachweisbar, in denen der Musikerberuf eine deutlich positivere Konnotation hat als in Märchen anderer Traditionen. Dabei kommt der Geige als Instrument eine besondere Bedeutung zu.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch heute sind Roma-Musiker einer großen Öffentlichkeit bekannt, wobei das Klischee von „Zigeunern“ als singend, tanzend und musizierend sich nicht zuletzt nach dem Bild der Musiker geformt hat.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die populäre Entsprechung zu einer fiktiven „Musik der Roma“, wie sie sich im Alltagsdiskurs, aber auch in älterer musikfachlicher Literatur vorfindet, ist eine nicht weniger fiktive „Zigeunermusik“ (italienisch und spanisch <i>musica gitana</i>, englisch <i>gypsy music</i>, französisch <i>musique tzigane</i>).
</p>
<ul><li>Die Sammelkategorie behauptet allgemeine gemeinsame Merkmale. Sie geht von grundlegenden Gemeinsamkeiten des Vortrags<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie der <a href="Harmonik" title="Harmonik">Harmonik</a> und <a href="Melodik" title="Melodik">Melodik</a><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> aus. Sie führt so zu Verallgemeinerungen die bei detaillierterer Betrachtung revisionsbedürftig sein können.</li>
<li>Die heutige <a href="Musikwissenschaft" title="Musikwissenschaft">Musikwissenschaft</a> hat teilweise andere Betrachtungsweisen entwickelt. „Der Begriff ‚Zigeunermusik‘“ sei „eine diffuse Sammelbezeichnung für eine Vielzahl musikalischer Strömungen“.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>„Zigeunermusik“ meint darüber hinaus nicht nur Musik von „Zigeunern“, sondern zugleich Musik mehrheitsgesellschaftlicher Komponisten und Musiker in einem imaginierten Zigeunerstil.</li>
<li>Zu sehen ist auch, dass Ensembles, die „Zigeunermusik“ produzieren, häufig sowohl aus Roma- als auch aus Nichtroma-Musikern bestehen, also auch von ihrer performativen Seite nicht als „Zigeunermusik“ (oder als „Musik der Roma“) gelten können, sondern nur als Musik unter diesem Etikett.</li></ul>
<p>Exemplarisch für die wechselseitige Durchdringung mehrheitsgesellschaftlicher Musik und von Roma produzierter Musik stehen die spanische und die ungarische Musiktradition, welcher letzterer man Einflüsse bis in die Wiener Klassik zuschreibt.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Spanien">Spanien</h3></div>

<p>Spanische professionelle Musiker, Tänzer und Tänzerinnen haben mit dem <a href="Flamenco" title="Flamenco">Flamenco</a> seit der Mitte des 19. Jahrhunderts eine weithin beachtete musikalische Tradition begründet. Nach einem lange tradierten Mythos sei der Flamenco (als <i>música gitana</i>) in der isolierten Umgebung einiger Gitano-Familien in <a href="Andalusien" title="Andalusien">Andalusien</a> entstanden. Diese Annahme war lange Gegenstand von Kontroversen und gilt seit dem ausgehenden 20.&nbsp;Jahrhundert weitgehend als wissenschaftlich nicht mehr haltbar.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei den frühen Protagonisten handelte es sich vor allem um Angehörige der andalusischen Bohème, die sich auf die Traditionen einer imaginierten Subkultur von „fahrenden“ Künstlern, so auch auf die zeitgenössische „Zigeuner- und Brauchtumsmode“, bezogen und durch die Kombination von Stilelementen spanisch-mehrheitsgesellschaftlicher Volks-, Popular- und Kunstmusik mit Reminiszenzen orientalisch-maurischer Musik ein neuartig anmutendes Genre schufen.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Gitanos eigneten sich diese Musik an und prägten durch ihre Interpretationen sowohl das Klang- und Erscheinungsbild des Flamenco, als auch seine Wahrnehmung als „Musik der Gitanos“, die bis heute im populären Verständnis Gültigkeit hat – auch wenn durch die Verbreitung des Flamenco und seiner Subgenres über die Grenzen Spaniens hinaus zahlreiche Interpreten nicht mehr aus dem ursprünglichen Milieu der andalusischen Gitanos stammen.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Inzwischen hat der Flamenco im Zuge seiner Professionalisierung und Kommerzialisierung eine Vielfalt unterschiedlicher Einflüsse aufgenommen: popmusikalische, lateinamerikanische, arabische, afrikanische und Jazzelemente.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ungarn">Ungarn</h3></div>

<p>In den ungarischen Städten entstanden im letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts „Zigeunerkapellen“ (<i>cigány banda</i>). Sie traten in Konzertsälen ebenso wie in Cafés und Wirtshäusern auf. Vom Wirtshaus (<i>csárda</i>) leitet sich der <a href="Cs%C3%A1rd%C3%A1s" title="Csárdás">Csárdás</a> ab. Ihre Instrumentierung wird unterschiedlich beschrieben. Stets gehörten und gehören Geige und Kontrabass dazu. <a href="Klarinette" title="Klarinette">Klarinette</a>, Blechblasinstrumente, <i><a href="Zymbal" title="Zymbal">cimbalom</a></i> (Hackbrett) und weitere Instrumente wie die Langhalslaute <i><a href="Tamburica" title="Tamburica">tamburica</a></i> in einem <i><a href="Tambura" title="Tambura">tambura</a></i>-Ensemble können ebenfalls verwendet werden.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ungarische Volksmusik, wie sie auch von Roma gespielt wurde, galt seit dem 19. Jahrhundert weithin als „Zigeunermusik“. Es setzte sich die Mode des „style hongrois“ in den europäischen Salons durch. Die <a href="Zigeunertonleiter" title="Zigeunertonleiter">Zigeunertonleiter</a> (französisch <i>mode hongrois</i>, englisch <i>gipsy scale</i>), wie sie sich z. B. bei <a href="Franz_Liszt" title="Franz Liszt">Liszt</a> vorfindet und die nicht spezifisch ist für Musik der Roma, gilt als Merkmal des Konstrukts einer ungarisch-romantischen „Zigeunermusik“.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „Roma-Ensembles mit westlich-komponierter Musik“ traten um 1815 in den rumänischen Städten auf. Der ungarische Rom <a href="J%C3%A1nos_Bihari" title="János Bihari">János Bihari</a> (1764–1827) „stand am Wiener Hof um 1814 schon in so hohem Ansehen, dass er sogar vor dem Wiener Kongreß spielte.“
Neben <a href="Walzer_(Musik)" title="Walzer (Musik)">Walzern</a> und <a href="Mazurka" title="Mazurka">Mazurken</a> im 19. Jahrhundert nahmen ungarische Roma-Musiker im 20. Jahrhundert auch moderne Tänze wie <a href="Foxtrott" title="Foxtrott">Foxtrott</a> und <a href="Tango_(Musikrichtung)" title="Tango (Musikrichtung)">Tango</a> in ihr Repertoire auf.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Musik, die Roma-Musiker für ihre Leute auf ihren eigenen Festen spielen, hat mit dieser „Zigeunermusik“ nicht viel zu tun. „Die wirklich traditionelle Musik der ungarischen Roma kommt […] fast ganz ohne Instrumente aus; sie ist eine distinktive Mischung aus A-cappella-Gesang und Perkussion.“<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Türkei"><span id="T.C3.BCrkei"></span>Türkei</h3></div>
<p>Der aus der <a href="T%C3%BCrkei" title="Türkei">Türkei</a> stammende, schnelle Musikstil <i>çiftetelli</i> im 4/4-Rhythmus mit Betonung auf dem ersten und vierten Schlag ist von Roma-Spielweisen beeinflusst und verbreitete sich von der Türkei aus als <a href="Tsifteteli" title="Tsifteteli">Tsifteteli</a> auf dem <a href="Balkanhalbinsel" title="Balkanhalbinsel">Balkan</a>, ebenso der Ensembletyp mit einer großen Trommel <i><a href="Tapan" title="Tapan">tapan</a></i> und meist zwei Kegeloboen <i><a href="Zurna" title="Zurna">zurna</a></i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rumänien,_Republik_Moldau,_Bulgarien"><span id="Rum.C3.A4nien.2C_Republik_Moldau.2C_Bulgarien"></span>Rumänien, Republik Moldau, Bulgarien</h3></div>
<p>In Rumänien und Bulgarien pflegen Roma den Musikstil <i><a href="Manele" title="Manele">Manea</a></i>, der auf Stilelementen der <a href="T%C3%BCrkische_Musik" class="mw-redirect" title="Türkische Musik">türkischen Musik</a> basiert.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zudem gibt es in Rumänien und der <a href="Republik_Moldau" title="Republik Moldau">Republik Moldau</a> professionelle Musikgruppen und Orchester der <a href="L%C4%83utari" title="Lăutari">Lăutari</a>, welche sowohl die moldawische als auch die rumänische Volksmusik beeinflusst haben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zigeuner_in_der_Kunstmusik">Zigeuner in der Kunstmusik</h2></div>
<p>Die Zigeuner und ihre Musik haben immer wieder Teile der Kunstmusik beeinflusst oder zumindest inspiriert. Meistens dürfte das Ergebnis mehr oder weniger stilisiert sein. Abgesehen davon, dass von einigen Roma-Musikern auch Kompositionen niedergeschrieben wurden, wie von dem bereits erwähnten <a href="J%C3%A1nos_Bihari" title="János Bihari">János Bihari</a> oder Pistá Dankó (1858–1903),<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ist es wegen der mündlichen Überlieferung der Roma heute oft schwer einzuschätzen, wie ihre Musik in vergangenen Jahrhunderten tatsächlich klang und wie weit diese auf entsprechende Werke der Kunstmusik einwirkte und umgekehrt. Trotzdem lassen <i>zigeunerische</i> Stücke in der Kunstmusik durchaus bis zu einem gewissen Grade Rückschlüsse auf die damalige Roma-Musik zu.
</p><p>Der typischen Vorstellung einer sehr emotionalen feurigen Musik entspricht bereits das <a href="Cembalo" title="Cembalo">Cembalo</a>stück <i>L’Égyptienne</i> (die „Ägypterin“ = Zigeunerin) in g-moll von <a href="Jean-Philippe_Rameau" title="Jean-Philippe Rameau">Jean Philippe Rameau</a>, das den 3. Band der <i><a href="Pi%C3%A8ces_de_clavecin_(Rameau)" title="Pièces de clavecin (Rameau)">Pièces de Clavecin</a></i> von ca. 1728 beschließt. Es handelt sich um ein <a href="Charakterst%C3%BCck" title="Charakterstück">Charakterstück</a>.
Nach allgemeiner Ansicht soll vor allem <a href="Domenico_Scarlatti" title="Domenico Scarlatti">Domenico Scarlatti</a> Einflüsse spanischer Volks- und Zigeunermusik in manchen seiner Cembalo-Sonaten verwendet haben; einige Autoren sehen Parallelen zum Flamenco,<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der allerdings in seiner heutigen Form noch nicht im 18. Jahrhundert existierte.
</p>

<p>Der im ungarischen <a href="Schloss_Esterh%C3%A1zy_(Fert%C5%91d)" title="Schloss Esterházy (Fertőd)">Eszterházy</a> lebende <a href="Joseph_Haydn" title="Joseph Haydn">Joseph Haydn</a> ließ sich gelegentlich von ungarischer Volks- oder Zigeunermusik beeinflussen, beispielsweise in dem sogenannten <i>Menuet alla Zingarese</i> in seinem <a href="Streichquartett" title="Streichquartett">Streichquartett</a> D-Dur op. 20,4 (1772). In diesem Stück wird der typische 3/4-Takt des <a href="Menuett" title="Menuett">Menuetts</a> ständig durch rhythmische Akzente gegen den Takt, <a href="Hemiole" title="Hemiole">Hemiolen</a> und Synkopen unterlaufen.
</p><p>Zu einer Romantisierung der „Zigeuner“ und einer entsprechenden Mode (nicht nur) in der Musik kam es im 19. Jahrhundert, wovon nicht zuletzt auch echte Zigeunerkapellen profitierten. Dabei kam es offenbar auch zu einer Durchmischung von Kunst- und Volksmusik – besonders aus „exotischen“ Regionen wie Ungarn, Polen, Süditalien oder Spanien – und Zigeunermusik, unter anderem dadurch, dass die teilweise in ganz Europa durch <a href="Tournee" title="Tournee">Tourneen</a> berühmten Zigeunerkapellen auch Musik spielten, die gar nicht ursprünglich aus ihrem Volk stammte.
</p>

<p>Tanzende Zigeunerinnen waren die Hauptfiguren in zwei berühmten romantischen Balletten: <i><a href="Paquita_(Ballett)" title="Paquita (Ballett)">Paquita</a></i> (1846) mit Musik von <a href="Edouard_Deldevez" title="Edouard Deldevez">Édouard Deldevez</a> und (später) <a href="L%C3%A9on_Minkus" title="Léon Minkus">Léon Minkus</a>, und die auf <a href="Victor_Hugo" title="Victor Hugo">Victor Hugos</a> Roman <a href="Der_Gl%C3%B6ckner_von_Notre-Dame" title="Der Glöckner von Notre-Dame"><i>Der Glöckner von Notre Dame</i></a> basierende <a href="La_Esmeralda_(Ballett)" title="La Esmeralda (Ballett)"><i>La Esmeralda</i></a> (UA: 1844) von <a href="Jules_Perrot" title="Jules Perrot">Jules Perrot</a>, <a href="Cesare_Pugni" title="Cesare Pugni">Cesare Pugni</a> und (später) <a href="Riccardo_Drigo" title="Riccardo Drigo">Riccardo Drigo</a>. In beiden Fällen ist es für die Entstehungszeit beachtlich, dass ein ganzes Ballett einer sympathischen Zigeunerin und ihrer tragischen, weil gesellschaftlich nicht akzeptierten Liebe zu einem Nicht-Zigeuner gewidmet wurde, auch wenn es heute etwas merkwürdig erscheinen mag (und wahrscheinlich ein Zugeständnis an das damalige Publikum), dass sie (im Falle von <i>Paquita</i>) am Ende der Geschichte gar keine echte Roma oder Sinti ist, sondern ein als Kind geraubtes und entführtes junges Mädchen (!).<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beide Ballette sind darin realistisch, dass Roma für andere Menschen zur Unterhaltung musizierten und tanzten. Die Zigeunertänze in <i>Paquita</i> sind deutlich folkloristisch eingefärbt und setzen sich dadurch von dem Stil der übrigen Musik ab. Musikalisch hat das Alles ansonsten wenig oder nichts mit den Roma zu tun.
</p>


<p>Die Figur der Zigeunerin Esmeralda aus dem <i><a href="Der_Gl%C3%B6ckner_von_Notre-Dame" title="Der Glöckner von Notre-Dame">Glöckner von Notre Dame</a></i> hatte schon vor Pugnis berühmtem Ballett die Komponistin <a href="Louise_Bertin" title="Louise Bertin">Louise Bertin</a> zu ihrer letzten Oper <i><a href="La_Esmeralda_(Bertin)" title="La Esmeralda (Bertin)">La Esmeralda</a></i> inspiriert. Die Uraufführung fand 1836 in Paris mit der berühmten <a href="Corn%C3%A9lie_Falcon" title="Cornélie Falcon">Cornélie Falcon</a> in der Titelrolle statt. Die Oper war jedoch ein Misserfolg und verschwand schnell in der Versenkung.<br>
Die von einem schrecklichen Kindheits<a href="Trauma_(Psychologie)" title="Trauma (Psychologie)">trauma</a> (Verbrennung der Mutter auf einem Scheiterhaufen) geprägte und teilweise halluzinierende Zigeunerin Azucena ist eine der Hauptfiguren in <a href="Giuseppe_Verdi" title="Giuseppe Verdi">Giuseppe Verdis</a> Oper <i><a href="Il_trovatore" title="Il trovatore">Il trovatore</a></i> (1853), wo es auch einen von <a href="Amboss" title="Amboss">Amboss</a>-Schlägen begleiteten sogenannten „Zigeunerchor“ (<i>Vedi! le fosche notturne spoglie</i>) gibt. Auch im zweiten Akt von <a href="La_traviata" title="La traviata"><i>La Traviata</i></a> lässt Verdi (durchaus realistisch) bei einem Fest Zigeunerinnen auftreten, deren Chor „Noi siamo zingarelle“ an italienische Folklore erinnert und einen farbigen Fremdkörper in der übrigen Partitur darstellt. Ob und inwiefern Verdis pittoreske Zigeunereinlagen der echten Musik damaliger Roma (in Italien) abgelauscht sind, kann wohl nicht endgültig beantwortet werden.<br>
Die bekannteste Zigeunerin der Opernbühne ist aber <a href="Georges_Bizet" title="Georges Bizet">Bizets</a> als gnadenlose <a href="Femme_fatale" title="Femme fatale">femme fatale</a> gezeichnete <i><a href="Carmen" title="Carmen">Carmen</a></i>, die musikalisch durch die berühmte <a href="Habanera_(Tanz)" title="Habanera (Tanz)">Habañera</a> „<a href="L'amour_est_un_oiseau_rebelle" class="mw-redirect" title="L'amour est un oiseau rebelle">L’amour est un oiseau rebelle</a>“ und eine <a href="Seguidilla" title="Seguidilla">Séguidilla</a> „Près des remparts de Séville“ charakterisiert ist; zu den von spanischer Volks- und Zigeunermusik inspirierten Stücken dieser Oper gehört außerdem die sogenannte „Danse bohème“ (Zigeunertanz). Diese Stücke waren so beliebt, dass sie 1883 von dem Violinvirtuosen <a href="Pablo_de_Sarasate" title="Pablo de Sarasate">Pablo de Sarasate</a> zu seiner <i>Carmenfantasie</i> op. 25 für Solovioline und Orchester arrangiert wurden.
</p>


<p>Die Musik der romantischen Violinvirtuosen stellte sich ohnehin nicht selten als „zigeunerisch“ dar – das heißt stark gefühlsbetont, schwärmerisch, melancholisch, glühend, temperamentvoll bis wild, tänzerisch und virtuos. Allerdings sind wichtige Vorbilder für diesen romantischen Violinstil in Wahrheit schon bei <a href="Giovanni_Battista_Viotti" title="Giovanni Battista Viotti">Giovanni Battista Viotti</a> und seinen Nachfolgern zu suchen, die einige ihrer Konzerte mit entsprechenden, volkstümlich angehauchten (aber wahrscheinlich nicht wirklich zigeunerischen) Finalsätzen beendeten. Beispiele sind der 3. Satz (Rondo Allegro) in Viottis Konzert Nr. 16 e-moll oder der 3. Satz (Agitato assai) in seinem Konzert Nr. 22 a-moll. Der Höhepunkt dieser Entwicklung liegt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts, unter anderem mit Stücken wie <a href="Pablo_de_Sarasate" title="Pablo de Sarasate">Sarasates</a> sogenannten <i><a href="Zigeunerweisen" title="Zigeunerweisen">Zigeunerweisen</a></i> oder Ravels stark stilisierter und orientalisierender Rhapsodie <i><a href="Tzigane_(Ravel)" title="Tzigane (Ravel)">Tzigane</a></i> für Solovioline und Orchester. Beide Werke bestehen aus einer scheinbar freien Folge von Abschnitten verschiedenen Tempos und Charakters und sind durch ungarische Volks- und Zigeunermusik und in puncto Virtuosität vor allem durch <a href="Niccol%C3%B2_Paganini" title="Niccolò Paganini">Paganini</a> beeinflusst. Ravels <i>Tzigane</i> imitiert teilweise auch den typischen improvisatorischen Charakter von echter Musik der Roma. Formal frei ist auch die <i>Bohémienne</i> op. 40,3 für Violine und Klavier von <a href="Henri_Vieuxtemps" title="Henri Vieuxtemps">Henri Vieuxtemps</a>.
</p><p>Die <a href="Ungarische_T%C3%A4nze" title="Ungarische Tänze"><i>Ungarischen Tänze</i></a> von Brahms gelten manchmal als zigeunerisch beeinflusst, basieren jedoch auf ungarischer Folklore.
</p><p><a href="Sergei_Wassiljewitsch_Rachmaninow" title="Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow">Rachmaninow</a> soll für sein <i>Capriccio bohémien</i> op. 12 wirkliche Zigeunerweisen verwendet haben.
</p>

<p>Von der ungarischen Zigeunermusik inspiriert ist besonders der bereits erwähnte <a href="Cs%C3%A1rd%C3%A1s" title="Csárdás">Csárdás</a>, der durch <a href="Franz_Liszt" title="Franz Liszt">Franz Liszt</a> in die Kunstmusik eingeführt wurde <i>(Csárdás macabre</i> und <i>Csárdás obstiné</i> für Klavier). Sehr berühmt ist der gesungene Csárdás „Klänge der Heimat“ aus der Operette <i><a href="Die_Fledermaus" title="Die Fledermaus">Die Fledermaus</a></i> (1874; 2. Akt) von <a href="Johann_Strau%C3%9F_Sohn" class="mw-redirect" title="Johann Strauß Sohn">Johann Strauß Sohn</a>, der sowohl in der Originalversion als <a href="Arie" title="Arie">Arie</a> wie auch als Instrumentalstück existiert. Zu den bekanntesten Operetten von Strauß gehört <i><a href="Der_Zigeunerbaron" title="Der Zigeunerbaron">Der Zigeunerbaron</a></i> (1885) mit dem Zigeunerlied „So elend und so treu“. 1910 erlebte <a href="Franz_Leh%C3%A1r" title="Franz Lehár">Franz Lehárs</a> Operette <i><a href="Zigeunerliebe_(Operette)" title="Zigeunerliebe (Operette)">Zigeunerliebe</a></i> ihre Uraufführung. Sehr beliebt war auch <a href="Emmerich_K%C3%A1lm%C3%A1n" title="Emmerich Kálmán">Emmerich Kálmáns</a> vom Csárdás inspiriertes Lied „Komm Zigan“ aus <a href="Gr%C3%A4fin_Mariza_(Operette)" title="Gräfin Mariza (Operette)">Gräfin Mariza</a> (1924).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Gypsy-Jazz" title="Gypsy-Jazz">Gypsy-Jazz</a></li>
<li>Roma-Märchen über <a href="Die_Erschaffung_der_Geige" title="Die Erschaffung der Geige">Die Erschaffung der Geige</a></li>
<li>Die Roma-Geigerin <a href="Panna_Czinka" title="Panna Czinka">Panna Czinka</a></li>
<li><a href="Musikfest_der_Zigeuner" title="Musikfest der Zigeuner">Musikfest der Zigeuner</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Anita Awosusi (Hrsg.): <i>Die Musik der Sinti und Roma</i> (= <i>Schriftenreihe des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma</i>), Heidelberg 1996–1998, 3 Bände:
<ul><li>Band I: <i>Die ungarische „Zigeunermusik“</i>, 1996, ISBN 3-929446-07-3.</li>
<li>Band II: <i>Der Sinti-Jazz</i>, ISBN 3-929446-09-X.</li>
<li>Band III: <i>Der Flamenco</i>, ISBN 3-929446-10-3.</li></ul></li>
<li><a href="Max_Peter_Baumann" title="Max Peter Baumann">Max Peter Baumann</a> (Hrsg.): <i>Music of the Roma. Ethnicity, Identity and Multiculturalism.</i> VWB-Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-86135-700-3 (<i>The world of music</i>, Nr.&nbsp;38,1; englisch).</li>
<li>Ursula Hemetek: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_R/Roma.xml">Roma und Sinti.</a></i> In: <i><a href="Oesterreichisches_Musiklexikon" title="Oesterreichisches Musiklexikon">Oesterreichisches Musiklexikon</a>.</i> Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 4, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2005, ISBN 3-7001-3046-5.</li>
<li>Jens Kaufmann: <i>500 Jahre Weltmusik. Die Musik der Sinti und Roma.</i> In: Christina Kalkuhl, Wilhelm Solms (Hrsg.): <i>Antiziganismus heute.</i> I-Verb.de, Seeheim 2005, ISBN 3-9808800-2-8, S.&nbsp;115–121 (<i>Beiträge zur Antiziganismusforschung</i>, Bd.&nbsp;2).</li>
<li>Charles Kei, Angeliki Keil: <i>Bright Balkan Morning – Romani Lives and the Power of Music in Greek Macedonia</i>, Wesleyan University Press, 2002</li>
<li><a href="Anja_Tuckermann" title="Anja Tuckermann">Anja Tuckermann</a>: <i>Sinti und Roma hören. Eine musikalisch illustrierte Reise durch die Kulturgeschichte der Sinti und Roma von den Anfängen bis in die Gegenwart, mit über 40&nbsp;Musikbeispielen aus dem Kulturkreis.</i> Silberfuchs-Verlag, Tüschow 2011, ISBN 978-3-940665-25-6 (<a href="H%C3%B6rbuch" title="Hörbuch">Hörbuch</a>, 1&nbsp;<a href="Compact_Disc_Digital_Audio" title="Compact Disc Digital Audio">Audio-CD</a> und <a href="CD-_und_DVD-Verpackungen" class="mw-redirect" title="CD- und DVD-Verpackungen">Booklet</a>; Sprecher: <a href="Rolf_Becker_(Schauspieler)" title="Rolf Becker (Schauspieler)">Rolf Becker</a>, <a href="Anne_Moll" title="Anne Moll">Anne Moll</a>).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Dokumentarfilm">Dokumentarfilm</h2></div>
<ul><li><i>Der zerbrochene Klang</i> von Wolfgang und Yvonne Andrä, D 2012.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dokumentarfilm zu den gemeinsamen Wurzeln von jüdischer <a href="Klezmer" title="Klezmer">Klezmer</a>- und Lautari-Musik der Roma in <a href="Bessarabien" title="Bessarabien">Bessarabien</a>.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li>Ursula Glaeser: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://romani.uni-graz.at/rombase/ped/musik.de.html">ROMBASE</a> (Romani-Projekt) Universität Graz, Mai 2004</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.roma-service.at/download/droma19.pdf"><i>dROMa</i> 19/08.</a> Verein Roma-Service, Wien, Herbst 2008 (Zeitschrift auf Deutsch und Romani, 5,70&nbsp;MB)</li>
<li>Stan Renard, Philip Vos Fellman: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://necsi.edu/events/iccs2011/papers/202.pdf"><i>What is Romani Music? An emerging definition learned from social network analysis.</i></a> In: <i>Proceedings of the ninth conference of the New England Complex Systems Institute,</i> Cambridge, Juli 2011, S. 378–392</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://ling.kfunigraz.ac.at/~rombase/ped/data/musik.de.pdf">http://ling.kfunigraz.ac.at/~rombase/ped/data/musik.de.pdf</a>, S. 1.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Bálint Sárosi: <i>Zigeunermusik</i>. Atlantis Musikbuch-Verlag, 1977, S. 23 und 41 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Max Matter: <i>Lied und populäre Kultur / Song and Popular Culture – Jahrbuch des Deutschen Volksliedarchivs</i>, Waxmann Verlag GmbH, Münster, 2003, Seite 255.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Anm.: Wichtige Forschungsbeiträge zur Musik der slowakischen Vlach-Roma stammen von dem Musik-Ethnologen Dušan Holý, Zbyněk Andrš und der Ethnomusikwissenschaftlerin Katalin Kovalcsik (siehe <a rel="nofollow" class="external text" href="http://romani.uni-graz.at/rombase/cgi-bin/art.cgi?src=data/music/countries/czechia.de.xml">Die Musik der Roma in Böhmen und Mähren</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://ling.kfunigraz.ac.at/~rombase/ped/data/musik.de.pdf">http://ling.kfunigraz.ac.at/~rombase/ped/data/musik.de.pdf</a>, S. 5.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Rosemarie_T%C3%BCpker" title="Rosemarie Tüpker">Rosemarie Tüpker</a>: Musik im Märchen. Reichert-Verlag, Wiesbaden, 2011. S. 33–76, 96–134, 166, ISBN 978-3-89500-839-9</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Heinz_Mode" title="Heinz Mode">Heinz Mode</a>/<a href="Milena_H%C3%BCbschmannov%C3%A1" title="Milena Hübschmannová">Milena Hübschmannová</a>: Zigeunermärchen aus aller Welt. Bände I bis IV, Insel-Verlag Leipzig, 1983–85</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe z. B. die Website der KG Hofheim („Singen, tanzen, live Musik machen und Spaß auf und hinter der Bühne haben, das war und ist das Motto der Zigeuner-Gruppe!“): <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://www.kg1900hofheim.com/20.html">[1]</a><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotdeadurl.invalid/http://www.kg1900hofheim.com/20.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kg1900hofheim.com/20.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.kg1900hofheim.com</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.kg1900hofheim.com/20.html">Suche in Webarchiven</a>)</small>&nbsp;<small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small>.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Brockhaus Riemann Musiklexikon, Bd. 2, Mainz 1977, S. 718.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wulf_Konold" title="Wulf Konold">Wulf Konold</a>, Alfred Beaujean: Lexikon Orchestermusik – Romantik, Mainz 1989, S. 397.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Marion A. Kaplan/<a href="Beate_Meyer" title="Beate Meyer">Beate Meyer</a>, Jüdische Welten (Hrsg.), Göttingen 2005, S. 179.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Tibor Istvánffy: <i>Zur Rezeption der ungarischen (Zigeuner-) Musik bei Haydn, Mozart und Beethoven.</i> In: Anita Awosusi (Hrsg.): <i>Die Musik der Sinti und Roma</i> Bd. 1: <i>Die ungarische Zigeunermusik</i>, S. 101–126.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Kirsten Bachmann: <i>Flamenco(tanz) – Zur Instrumentalisierung eines Mythos in der Franco-Ära</i>. Logos Verlag Berlin, Berlin 2009, S. 11, 15</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerhard Steingress: <i>Über Flamenco und Flamenco-Kunde. Ausgewählte Schriften 1988–1998.</i> Berlin/Hamburg/Münster 2006, S. 35.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://ling.kfunigraz.ac.at/~rombase/ped/data/musik.de.pdf">http://ling.kfunigraz.ac.at/~rombase/ped/data/musik.de.pdf</a>, S. 4.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://ling.kfunigraz.ac.at/~rombase/ped/data/musik.de.pdf">http://ling.kfunigraz.ac.at/~rombase/ped/data/musik.de.pdf</a>; <a rel="nofollow" class="external free" href="http://roma-und-sinti.kwikk.info/?page_id=364">http://roma-und-sinti.kwikk.info/?page_id=364</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070927191115/http://web.uni-bamberg.de/ppp/ethnomusikologie/SintiRomaMus1">Archivierte Kopie</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fweb.uni-bamberg.de%2Fppp%2Fethnomusikologie%2FSintiRomaMus1">Originals</a></span> vom 27. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://web.uni-bamberg.de/ppp/ethnomusikologie/SintiRomaMus1">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://web.uni-bamberg.de/ppp/ethnomusikologie/SintiRomaMus1">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/web.uni-bamberg.de</span> Max Peter Baumann: <i>„Wir gehen die Wege ohne Grenzen …“ – Zur Musik der Roma und Sinti.</i> In: <i>Music, Language and Literature of the Roma and Sinti.</i> Hrsg. von Max Peter Baumann (Intercultural Music Studies, Bd. 11), Berlin 2000.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Brockhaus Riemann Musiklexikon, Band 2, Schott, Mainz 1977, S. 718</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Jens Kaufmann: <i>500 Jahre Weltmusik. Die Musik der Sinti und Roma.</i> In: Christina Kalkuhl/Wilhelm Solms (Hrsg.): <i>Antiziganismus heute</i> (Beiträge zur Antiziganismusforschung, Bd. 2), Seeheim 2005, S. 115–121, hier: S. 117.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Music and Minorities, Proceedings of the 1. International Council for Traditional Music (ICTM) Study Group Music and Minorities. International Meeting, Ljubljana, 2000, 178 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Alain Antonietto: Booklettext (o.&nbsp;S.) zur CD: <i>Tziganes - Paris/Berlin/Budapest, 1910-1935</i>, Originalaufnahmen von den Zigeunerorchestern von <a href="Grigora%C8%99_Dinicu" title="Grigoraș Dinicu">Grigoraș Dinicu</a>, Jean Gulesco, Magyari Imre, La Kazanova, Kiss Lajos, Roszy Rethy, Berkes Bela, Arpad Kovacs, George Boulanger u.&nbsp;a. (Frémeaux et Associés, 1993)</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Barbara Zuber: „Wilde Blumen am Zaun der Klassik“, in: Barbara Zuber, Heinrich Schenker, Peter Böttinger: <i>Domenico Scarlatti</i> (Reihe „Musik-Konzepte“ Bd. 47), hg. von Heinz Klaus Metzger und Rainer Riehn, Edition text &amp; kritik GmbH, München, 1987. S. 3–39</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Jane Clark: <i>Domenico Scarlatti and Spanish Folkmusic</i>, in: <i>Early Music</i> 4, London, 1976</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Esmeralda ist in der Originalversion des Ballettes wirklich eine Zigeunerin, während sie in Hugos Roman ebenfalls als Kind geraubt wurde.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/title/tt1809379/"><i>Der zerbrochene Klang</i></a> bei <a href="IMDb" title="IMDb">IMDb</a></span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.other-europeans-film.de/">The Other Europeans in: <i>Der zerbrochene Klang</i></a>, Website des Films</span>
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<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Sonja Vogel: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&amp;dig=2012%2F04%2F19%2Fa0180&amp;cHash=cab9e5dfa9">Ohne Überlieferung</a>, <a href="Taz" class="mw-redirect" title="Taz">Taz</a>, 19. April 2012</span>
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<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefan Franzen: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.badische-zeitung.de/kino-rezensionen/bergungsmission-auf-bessarabisch--60493569.html">Bergungsmission auf Bessarabisch</a>, <a href="Badische_Zeitung" title="Badische Zeitung">Badische Zeitung</a>, 12. Juni 2012</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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